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Tagesgebet – Openingprayer – 20. Mai HL. BERNHARDIN VON SIENA Ordenspriester, Volksprediger

Tagesgebet – Openingprayer – 20. Mai HL. BERNHARDIN VON SIENA Ordenspriester, Volksprediger

Heiliger Bernhardin. Skulptur im Duomo Santa Maria Assunta von Siena

Heiliger Bernhardin. Skulptur im Duomo Santa Maria Assunta von Siena
Von Antonio Raggi – User:JoJan, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/

 

 

Leben

Er wurde als Bernardino degli Albizzeschi in Massa Marittima geboren. Sein Vater war Tollo di Dino di Bando aus der seneser Familiedegli Albizzeschi, seine Mutter hieß Nera di Bindi degli Avveduti. Im Alter von sechs Jahren wurde er Waise und verblieb bei seiner Tante Diana Avveduti in Massa Marittima, die 1391 verstarb. Danach zog er zu seinem Onkel Cristoforo degli Albizzeschi nach Siena.

Bernhardin machte sich 1400, als eine Pest in seiner Heimatstadt Siena wütete, durch aufopfernde Krankenpflege im Hospital Santa Maria della Scala verdient. Im Jahr 1402 trat er am 8. September (seinem Geburtstag) in den Franziskanerorden ein. Anfangs gehörte er dem Ordenszweig der Konventualen an, wechselte dann aber zur franziskanischen Reformbewegung der Observanten. Bei dieser spielte die konsequente Einhaltung des Armutsideals eine wichtige Rolle, welches von den Konventualen weniger streng ausgelegt wurde. Am 8. September 1403 legte er sein Armutsgelübde (Voto di povertà) ab, wiederum ein Jahr später und wieder an seinem Geburtstag wurde er Priester. Im gleichen Jahr wurde er Vorsteher des Convento del Colombaio in Seggiano. In Siena hielt er sich häufig in einer Einsiedelei auf dem Hügel Colle della Capriola auf, auf dem später die Basilica dell’Osservanza entstand. Bernhardin zog danach mit seinem Gefolge völlig mittellos von Stadt zu Stadt und lebte von der Wohltätigkeit der Leute. Als Generalvikar war er für die Einführung und Durchsetzung der strikten Ordensregeln in mehr als 500 Klöstern verantwortlich. Seine Predigten wurden unter den Päpsten Martin V. und Eugen IV. sowie auf dem Konzil von Basel als häretisch angeklagt. Diese Klagen wurden jedoch immer zurückgewiesen. Er war der Lehrer von Johannes Capistranus.

Bernhardin starb 1444 und wurde 1450 heiliggesprochen. Sein Grab liegt nach seinem eigenen Wunsch in seiner letzten Wirkungsstätte L’Aquila. In der Geschichte der Predigt gilt er als einer der ausgezeichnetsten Vertreter der volksgemäßen Beredsamkeit.

 

Die Armen

„Wer seine Hände nicht den Armen entgegenstreckt, um ihnen eine Gabe zu reichen, streckt sie umsonst zu Gott aus, um die Verzeihung seiner Sünden zu erlangen.“ (Bernhardin v. Siena)

 

TAGESGEBET

Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,

du hast im heiligen Bernhardin von Siena

der Kirche einen großen Prediger geschenkt

und ihm eine besondere Liebe

zum Namen Jesus gegeben.

Blicke auf sein heiliges Wirken

und schenke uns auf seine Fürsprache

die Liebe zu diesem Namen,

der über allen Namen ist.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

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