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Das Springerknie und die Ursachen

Das Springerknie und die Ursachen

 

Überlastungssyndrom Springerknie: Muskelaufbau- und Koordinationstraining und ein Aufwärmen der Muskulatur vor dem Sport helfen vorzubeugen. Sportschuhe von hoher Qualität sind wichtig.
 

Zusammenfassung:

Wenn die Kniescheibensehne (Patellasehne) an ihrem Ursprung (Kniescheibenspitze) bzw. Ansatz (Schienbeinrauigkeit) entzündet ist, spricht man von einem Springerknie. Das Springerknie betrifft häufig Sportler, bei denen ständige Sprungwiederholungen und abrupte Stop-and-go-Bewegungen dominieren – etwa Läufer, Tennis- oder Squashspieler. Muskelaufbautraining, Koordinationstraining, ein Aufwärmen der Muskulatur vor dem Sport bzw. Dehnungsübungen danach und gute Sportschuhe helfen, dem Springerknie vorzubeugen.
Eine Sportpause von einigen Tagen hilft in leichten Fällen, um die Beschwerden zum Abklingen zu bringen. Die medikamentöse Therapie und physikalische Methoden helfen gegen Schmerzen.
Intensive sportliche Aktivitäten sollten erst nach einer längeren schmerzfreien Phase wieder aufgenommen werden, ansonsten bestehen die Schmerzen chronisch fort. Für einen langfristigen Therapieerfolg ist es empfehlenswert, Stretch- und Dehnübungen auch nach dem Abklingen der Beschwerden fortzuführen.

 

Ursachen

Das Springerknie ist ein typisches Überlastungssyndrom. Körperliche Belastungen – etwa ständige Sprungwiederholungen oder Stop-and-go-Bewegungen – können zu mikroskopisch kleinen Verletzungen an den Sehnenansätzen zwischen Kniescheibe und Unterschenkel führen (sogenannte Mikrotraumata). Die Fasern der Kniescheibensehne fransen langsam aus. Überbeanspruchtes Sehnengewebe entzündet sich. Ist die Regenerationsphase zwischen den Sportphasen zu kurz, um diese Verletzungen ausheilen zu lassen, können sie zu Überlastungsschäden akkumulieren bis hin zum Sehnenriss.

Vorbeugung 

Muskelaufbautraining, Koordinationstraining und ein Aufwärmen der Muskulatur vor dem Sport helfen, dem Springerknie vorzubeugen. Stretch- und Dehnübungen sollten nach dem Training und Wettkampf innerhalb der ersten Regenerationsstunde durchgeführt werden. Sportler, die im Training sehr lange Strecken zurücklegen, sollten Sportschuhe von hoher Qualität wählen, welche die Energie beim Aufsetzen der Ferse soweit als möglich absorbieren. Nach dem Training kann Eis auf das Knie aufgelegt werden.
Auch Gewichtsreduktion (bei Übergewichtigen) vermindert die Belastung der Knie. Eine richtige Ernährung bei Übergewicht hilft dabei.

Beschwerden

Meist treten die ersten Beschwerden nach dem Sport auf, später auch während der sportlichen Aktivität. In ausgeprägten Fällen kann der Schmerz bei Bewegung chronisch werden. Die Kniescheibensehne schmerzt (meist stechend) und ist druckempfindlich. Der Schmerzpunkt liegt direkt unterhalb der Kniescheibe. Im weiteren Verlauf kann die Sehne anschwellen.

Mögliche Folgeerkrankungen und Komplikationen

Bei Springerknie-Patienten kann es durch neuerliche Druckbelastungen (etwa beim Absprung) zu einer Lockerung oder Teilrissen der Seitenbänder der Kniescheibe kommen.

Diagnose

Im Anamnese-Gespräch erhält der Arzt (bei genauer Beschreibung der Schmerzen) Hinweise, ob neben dem Überlastungssyndrom auch Kapsel-Bandverletzungen vorliegen.
Um weitere Knieverletzungen ausschließen zu können, werden verschiedene Bewegungs- und Funktionstest durchgeführt (siehe auch Meniskusverletzungen, Kniearthrose und Kreuzbandverletzungen). Die Kniescheibe wird besonders auf Fehlstellungen und Schmerzempfindlichkeit untersucht, wobei darauf geachtet wird, ob sich die Kniescheibe ohne plötzliche ruckartige Bewegungen in ihrer Führung nach oben, unten und seitwärts verschieben lässt.
Letzte Klarheit bringt eine Röntgenuntersuchung in (mindestens) zwei Ebenen.

Spezielle Diagnosetechniken

Sonografie, Magnetresonanz-Tomografie oder Computertomografie kommen dann zur Anwendung, wenn der Verdacht auf Knorpel-, Muskel-, Kapsel- oder Bänderverletzungen besteht. Bei hartnäckigen vorderen Kniebeschwerden kann ein Knochenszintigramm (Szintidrafie)  erstellt werden. Damit können knöcherne Umbauprozesse aufgedeckt werden.

Behandlung

Sport sollte so lange ausgesetzt werden, bis die Schmerzen verschwinden. Dies dauert bei günstigem Verlauf einige Tage, bei ungünstigem einige Wochen.
Alternativ können zur Erhaltung der Kondition Sportarten ausgeübt werden, die keine Schmerzen verursachen, etwa lockeres Radfahren (bei geringem Widerstand bei einer Trittfrequenz von 90 bis 100 Umdrehungen pro Minute – auf korrekte Sattelhöhe achten!), Rudern und Schwimmen.

Medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Therapie dient der Schmerzreduktion und Entzündungshemmung. Eingesetzt werden Analgetika oder kortisonfreie Antiphlogistika (NSAR).
Kortisonpräparate dürfen nicht direkt in die Sehne gespritzt werden, da dies zu einer Schädigung bzw. einem späteren Sehnenriss führen kann. Maximal dürfen drei bis sechs Injektionen in wöchentlichen Abständen gegeben werden.

Physikalische Therapie

Kältetherapie,Elektrotherapie und Ultraschall helfen ebenfalls gegen Schmerzen.

Chirurgische Maßnahmen

Wenn sich die Beschwerden trotz intensiver konservativer Therapie nicht bessern und der Betroffene sehr unter dieser Situation leidet (z.B. Profisportler) kann das entzündete Gleitgewebe bzw. abgestorbenes Sehnengewebe chirurgisch entfernt werden. Mit einer zusätzlichen Kniegelenksspiegelung (Arthroskie)  können Abnützungen des Knorpels mittherapiert werden.

Nach der Operation

Zwei bis vier Tage nach dem Eingriff kann der Betroffenen das Krankenhaus verlassen. Die Naht wird nach 14 Tagen entfernt. Danach kann mit lockerem Ergmetrietraining begonnen werden. Nach 12 Wochen können Laufsportarten wieder ausgeübt werden.

Risiko und Komplikationen


Zu etwa 85 Prozent wird mit der Operation eine Verbesserung erreicht. Mit Restbeschwerden ist daher doch in vielen Fällen zu rechnen, vor allem im Leistungssport. Hobbysportler sollten bei anhaltenden Beschwerden die konservativen Möglichkeiten ausschöpfen (medikamentöse und physikalische Therapie) ausschöpfen und gegebenenfalls die Sportart wechseln.

Leben mit der Krankheit

Intensive sportliche Aktivitäten sollten erst nach einer längeren schmerzfreien Phase wieder aufgenommen werden. Häufig wird zu früh mit dem Laufen begonnen, die Sehnen können sich nicht richtig erholen, die Schmerzen bestehen fort. Für einen langfristigen Therapieerfolg ist es empfehlenswert, Stretch- und Dehnübungen auch nach dem Abklingen der Beschwerden fortzuführen.

Hilfen für den Alltag


Kniebandagen helfen gegen Schmerzen und können eine weitere Kniescheibensehnen-Entzündung vermeiden helfen.

 

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

 

Quelle: surfmed

 

Photo: wikipedia – gemeinfrei

11 Kommentare

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